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Vergrößerung Hildebrand Gurlitt, Foto von Fritz Alter sen., um 1925 (Brom-Öldruck), Kunstsammlungen Zwickau
 
19.04.2018 – 18:00 Uhr | Vortrag "Hildebrand Gurlitt. Ein Museumsmann im Focus"
Veranstaltungsreihe "Zwickauer Originale" in der Ausstellung "Die Stadt. Kunstprojekt zum Stadtjubiläum"
Hildebrand Gurlitt. Ein Museumsmann im Focus  
Vortrag mit Petra Lewey, Leiterin Kunstsammlungen Zwickau  
 
Eintritt frei im Rahmen der Tage für Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region(16.04.-01.05.2018)  
 
Der junge Kunsthistoriker Hildebrand Gurlitt aus Dresden wurde 1925 Museumsdirektor in Zwickau. In nur fünf Jahren machte er das Haus zu einem Ort der Moderne. Er strukturierte die alten Sammlungen und zeigte Gegenwartskunst von Rang: Pechstein, Heckel, Nolde, Kollwitz. Doch bald verspürte Gurlitt den Gegenwind des nationalsozialistischen Kampfbundes für deutsche Kultur. 1930 folgt die Entlassung. Als er 1933 die Direktorenstelle des Hamburger Kunstvereins verlor, begann er seine Tätigkeit als Kunsthändler. So wurde er beauftragt, die aus deutschen Museen beschlagnahmte sogenannte „Entartete Kunst“ ins Ausland zu verkaufen und fungierte schließlich als einer der Haupteinkäufer für das Hitlermuseum in Linz. Die Leiterin der Kunstsammlungen Dr. Petra Lewey zeigt anhand Gurlitts Biografie eindrucksvoll , wie in Diktaturen vorgezeichnete Lebenswege radikale Brüche erfahren können.
Ansprechpartner:
Tel. Museumszentrale 0375 834510
E-Mail: kunstsammlungen@zwickau.de (*)
Weitere Informationen:
http://www.zwickauer-demokratie-buendnis.de
* Weitere Informationen zur eSignatur finden Sie in unserem Impressum.
 
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