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Heinz Fleischer (Zwickau 1920 – 1975 Zwickau)
Aus der Folge: Die Grube
Holzschnitt, 1948/49, 17,5 x 14,5 cm
Inv.-Nr. V/73/17c, KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum

Der in Zwickau geborene Autodidakt und gelernte Bauschlosser Heinz Fleischer (1920-1975) erhielt für seine 60-teilige Holzschnittfolge „Die Grube“ von 1948/49 große Anerkennung. Vom Gang zur Schicht, über die Grubeneinfahrt bis zur schweren Arbeit vor Ort schilderte Fleischer in kontrastreichen, klaren Kompositionen den Arbeitsalltag der Bergleute und thematisierte ebenso dramatische Situationen wie Grubenunglück und Bergung.

Nach schwerer Kriegsverletzung begann Fleischer 1944 in englischer Gefangenschaft mit ersten künstlerischen Werken. Autodidaktisch erarbeitete er sich verschiedene grafische Techniken. Seit 1946 lebte er freischaffend in Zwickau. Besonders im Holz­schnitt entwickelte Heinz Fleischer eine bemerkenswert abstrahierende Bildsprache, für die er 1950 mit dem Max-Pechstein-Preis ausgezeichnet wurde.