Johann Böhm und seine Werkstatt

17.11.2018 bis 03.02.2019

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Erinnert wird an das Werk des heute fast vergessenen Bildhauers Johann Böhm (1595-1667), dessen Werkstatt zahlreiche Kirchenausstattungen – wie Epitaphien oder Engelfiguren – übernahm. In Hartenstein geboren, begründete Böhm in Schneeberg eine führende Werkstatt, die über drei Generationen hinweg die Entwicklung der Bildhauerkunst Westsachsens und Ostthüringens in nachreformatorischer Zeit bestimmte.

Hildebrand Gurlitt, Albert Hennig und das Bauhaus

25.01. bis 17.03.2019

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Im Jahr des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums zeigen die KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum eine Werkschau von Albert Hennig, der sich 1932 erfolgreich mit Fotografien aus Leipzigs Arbeitervierteln am Bauhaus bewarb. Der gelernte Betonbauer wurde nach der Schließung des Bauhauses von 1934 bis 1945 als Bauarbeiter dienstverpflichtet und engagierte sich nach dem Krieg im Zwickauer Kulturbund. Doch aufgrund von Differenzen mit der DDR-Kulturpolitik musste er 1952 bis 1972 wieder als Betonbauer arbeiten. Erst nach seiner Pensionierung widmete er sich wieder ausschließlich der Kunst. Neben Aquarellen, Fotografien und Zeichnungen sind auch zahlreiche Dokumente aus der kurzen Bauhaus-Zeit durch die Erbengemeinschaft Albert und Edit Hennig im Jahr 2008 an die Kunstsammlungen gegeben worden. Erstmals werden Archivalien und Briefe vorgestellt, die aus Hildebrand Gurlitts Zeit als Museumsdirektor in Zwickau (1925-30) stammen und seine Beziehungen zum Bauhaus dokumentieren.

TANZ!kunst. Max Pechstein: Bühne, Parkett, Manege

05.04. bis 14.07.2019

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Die Sonderausstellung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum widmet sich erstmals denjenigen Werken Max Pechsteins (1881-1955), in denen die Themenkreise »Bewegung« und »Unterhaltungskultur« verschmelzen und sich insbesondere in Darstellungen von Tanz, aber auch von Varieté und Zirkus, von Bühne im Allgemeinen, widerspiegeln. Dabei ist hervorzuheben, dass sich diese Sujets wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk des gebürtigen Zwickauers ziehen – von dessen Früh- bis Spätwerk. Pechsteins künstlerische Verarbeitung der Themen wird in Beziehung gesetzt mit entsprechenden kulturhistorischen Exponaten u. a. historischen Kostümen, Fotografien sowie Filmaufnahmen. Die Kraft des Tanzes, die Sinnlichkeit der Kunst und das emotionale Moment sollen transportiert und im besten Fall real erfahrbar werden. Für diese besondere Ausstellung sind ein umfangreiches Begleitprogramm und vielfältige museumspädagogische Angebote geplant.