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Max Liebermann, Der Nutzgarten in Wannsee nach Westen, auf dem Wege eine Gärtnerin (Wannseegarten)

1924,  Öl auf Holz, 40 x 50 cm; bezeichnet unten rechts: M Liebermann
Inv.-Nr. L/318, 1924 erworben

Der Garten der 1910 fertiggestellten Landvilla am Wannsee, Liebermanns „Klein-Versailles“, entstand in intensiver Diskussion zwischen mit Alfred Lichtwark, dem Direktor der Hamburger Kunsthalle und Förderer des Malers. Nach dem Vorbild französischer Künstler, die den eigenen Garten als Bildmotiv entdeckt hatten und ihn in lichtdurchfluteten impressionistischen Werken erfassten, ließ sich auch Liebermann für Gartenbilder begeistern. Schon früh hatte er Werke von Monet und Manet erworben, darunter auch Gartenstücke. In seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten schuf Liebermann mehr als zweihundert impressionistische Gartendarstellungen.