Henrike Naumann erhält den diesjährigen Max-Pechstein-Förderpreis

Das Stipendium geht an Annika Kahrs

Henrike Naumann ist Trägerin des diesjährigen Max-Pechstein-Förderpreises der Stadt Zwickau. Diese Entscheidung traf nach dreistündiger, intensiver wie argumentationsreicher Diskussion die siebenköpfige Jury auf ihrer Sitzung. Das Stipendium geht an Annika Kahrs. Vom 1. September bis 27. Oktober 2019 sind die Werke der beiden Ausgezeichneten sowie der drei weiteren Nominierten in der Sonderausstellung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum zu sehen.

Nominiert waren in diesem Jahr fünf aussichtsreiche Kandidaten, die von anerkannten Kuratoren vorgeschlagen wurden.

Elsa Artmann & Samuel Duvoisin × Lena Brüggemann × D21 Kunstraum Leipzig
Kasia Fudakowski × Dr. Jule Hillgärtner × Kunstverein Braunschweig
Annika Kahrs × Bettina Steinbrügge × Kunstverein in Hamburg
Henrike Naumann × Dr. Frédéric Bußmann  × Kunstsammlungen Chemnitz
Simon Pfeffel × Dr. Nicole Fritz × Kunsthalle Tübingen

Die Ausstellung zum Max-Pechstein-Förderpreis ermöglicht einen spannenden Ausschnitt auf die aktuellen Diskurse in der jungen Gegenwartskunst. Sie ist sozusagen eine Momentaufnahme der vielfältigen künstlerischen Gestaltungsmittel und Themen, mit denen sich die jüngste Künstlergeneration beschäftigt. Immer wieder haben wir in den letzten Jahren festgestellt, dass bestimmte Fragen, die uns ganz aktuell in der Gesellschaft berühren, von den jungen Künstlerinnen und Künstlern unmittelbar aufgegriffen werden. Die einzelnen Beiträge der diesjährigen Preiskandidaten stellen Fragen nach dem Zusammenleben, nach Kommunikation, nach der Herkunft. Sie spiegeln die allgemeine oder die ganz individuelle Lebens- und Erfahrungssituation und die Komplexität unserer Zeit mit ganz unterschiedlichen ästhetischen Ansätzen.